„Verrückter Unfall der Evolution“

Kolbert - Interview - Überschrift

Liebe Leserin, lieber Leser,

Entschuldigung, dass ich schon wieder mit schlechten Nachrichten aufwarte!

Lieber „stern“,

Entschuldigung, dass ich ein Interview mit der Wissenschaftsjournalistin Elisabeth Kolbert aus eurer Ausgabe vom 9.7.15 hier eingescannt als Link wiedergebe! Es ist zu gut, als dass man es nicht im Internet finden Stern- Symbolsollte. Ich hoffe, ihr verzeiht mir den kleinen Eingriff ins Urheberrecht. Mache aber gerne damit auch Werbung für euch (und habe ihn seit 13 Jahren als Wartezimmerlektüre).

Es ist unbedingt lesenswert, zwar nicht erbaulich, aber aufschlussreich, offen und ehrlich, ohne jede Hysterie. So wie Wissenschaftler halt oft sind. Schlüsse daraus mag jeder selbst ziehen.

 

 

5 Gedanken zu „„Verrückter Unfall der Evolution“

  1. Jung sein möchte ich heutzutage nicht mehr: das ist schon eine Herausforderung, klar zu kommen mit einer Perspektive: es geht materiell bergab, und zwar jahrhundertelang, d.h. das ganze restliche Leben.

    Hier noch zwei andere nicht erbauliche Links:

    Jorgen Randers, Bericht an den Club of Rome:
    http://www.transition-initiativen.de/forum/topics/umweltberichte?commentId=4645225%3AComment%3A58471

    Stephen Emmott, „10 Milliarden“:
    http://www.suhrkamp.de/stephen-emmott/zehn-milliarden_1076.html


    Die Perspektive ist schlecht. Aber vielleicht entfaltet sich ja doch noch eine bessere (und notgedrungen viel einfachere und spartanischere) soziale und ökologische Zukunft.

  2. Ich habe es heute in einem Wartezimmer gelesen und mich sehr gefreut, dass du es veröffentlicht hast! Das Interview macht Hoffnung. Wir brauchen eine Ökologische Parallelgesellschaft als Alternative zum Irrsinn mutierten Neoliberalismus. Verlassen wir besser das sinkende Schiff und besiedeln unvergiftetes Neuland. Ich bin bereit. Und ihr?

    • Neuland wird schwierig: die gobalen Claims sind bereits abgesteckt (Grund- und Hausbesitz, Landbesitz, Unternehmensbesitz) und der Krieg darum ist schon im Gange (Landgrabbing, weltweit (auch hierzulande übrigens)).

      Neuanfang von ein paar wenigen geht und reicht nicht, es geht um eine Transformation in der vollen Breite. Es geht darum, ob und wie wir Menschen den bewusst eingeleiteten oder von der Natur aufgezwungenen Übergang in zivilisierter Art und Weise hinbekommen und wie viel wir bis dahin (= Gleichgewicht mit der Natur) zerstört haben werden.

      Die Konflikte um die Ressourcen haben schon begonnen:
      http://www.klimaretter.info/umwelt/hintergrund/19379-qwir-sind-nur-die-ersten-die-es-trifftq

      Ich kann nur hoffen, dass wir Menschen uns besinnen. Ansonsten werde ich irgendwann aus der Spezies Homo Sapiens austreten: mitkämpfen werde ich nicht, nur an einem konstruktiven Umbau werde ich mich beteiligen. Und der beginnt bei mir selber.

      • Klein angefangen haben wir fast alle. Eine jede(r) mit seinen Möglichkeiten. Wie wäre es denn mal, groß anzufangen? Mehr zu wagen? Als Projekt, zum Beispiel. Das funktioniert aber wohl nur, wenn man von dem herrschenden System moralisch so angewidert ist, dass man gar nicht anders kann, als diesem den Rücken zu kehren. try to be mensch …

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