Klimakatastrophe? – Menschenkatastrophe!

SZ 030516 Klima-Menschen-Katastrophe2Manchmal sind die kleinen Artikel in den Zeitungen die aufschlussreichen. So auch dieser Text auf Seite 4 der SZ vom Montag dieser Woche (02.05.).

Der Blog hat ja etwas Pause gemacht, andere Projekte haben mich abgehalten. Auch frage ich mich immer wieder, was so ein Blog überhaupt bringt (… warum habe ich ihn dann überhaupt angefangen?). Alle Welt buhlt um Aufmerksamkeit, Filme, Werbung, Medien. Noch mehr Newsletter, noch mehr Zeitungen, noch mehr Blogs. Es erdrückt mich oft, die Flut an Information ist schier nicht zu verarbeiten.

Dabei gehen Meldungen wie die oben fast unter. Ist ja auch nur eine Sichtweise, eine Bewertung, die nicht jeder so teilen wird. Und doch bestätigt sie mich wieder darin, dass es nicht ganz grundverkehrt ist, sich mit diesen Themen zu befassen. Auch wenn ich in meinem Umfeld immer wieder das Gefühl habe, damit ein absoluter Einzelgänger zu sein, so unter dem Motto: „da war neulich so ein Film, der wäre was für dich gewesen“ (etwa ein Dokumentarfilm zu Umweltthemen). Wieso eigentlich nur für mich, und nicht auch für denjenigen, der mir das sagt?

Nun gut, ab und zu werde ich diesen Blog nun mal wieder reanimieren. Ansonsten darf gerne mal auf die Seite von Trudering im Wandel geschaut werden. Ich versuche bei dieser Initiative, aus dem theoretischen Frust in praktische Lust zu kommen – gelingt nicht immer, aber ich arbeite daran.

Ein Gedanke zu „Klimakatastrophe? – Menschenkatastrophe!

  1. Gut, was du schreibst. Ich habe ähnliche Erfahrungen gemacht. Es ist ein wenig surreal, dass die Mehrheit der Menschen die Folgen ihres vergnügungssüchtigen Lebens einfach ausblenden. Liegt es daran, dass wir nur auf unmittelbare, nicht aber auf zukünftige Gefahren programmiert sind? Ich finde, wir sollten die Welt in Themenparks aufteilen. So bekommen die Nazis einen Nazionalpark, die Fuselbärte ihren Kalifat, die Konsumenten ein Shoppingparadies und wir Klimafreunde den Garten Eden. Darin gäbe es jede Menge zu tun und viel Lebenssinn, Freuden und natürlich freie Liebe. Eine Abspaltung vom neoliberalen Kapitalismus scheint dringend notwendig. Aber letztlich sind wir alle Kapitalisten – abhängig von Komfort und Schnickschnack. Aber es würde sich lohnen, dies alles aufzugeben. Denn: Es gibt kein wahres Leben im falschen! Auf das Wahre 😉 Auf Wiederlesen ☮

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