„Die Tugend der Zuversicht“

Normalerweise bin ich ja immer sehr pessimistisch aufgelegt angesichts schwer zu verdrängender Fakten:

2014 als wärmstes Jahr seit Aufzeichnung der Wetterdaten, untergehende Staaten wie Libyen oder Syrien mit all der dabei entstehenden und uns jetzt erreichenden menschlichen Not, die zunehmende Digitalisierung unseres Alltags, der man sich kaum mehr entziehen kann (bis hin zu irgendwann völlig computerisierten Autos – so es sie dann noch geben wird – und online erfolgender ärztlicher Behandlung), tägliche Fragen des Sinns im Angesicht der destruktiven großen Entwicklungen, und so fort … .

Aber da sei auf die „Silvesterpredigt“ der Süddeutschen verwiesen, den Leitartikel zum Jahreswechsel, der netterweise online zu lesen ist (zumindest im Moment). Nach allem Abwägen der Übel der heutigen Zeit wird auf die Zuversicht als zu empfehlende Haltung verwiesen. Mir würden zwar einige „ja, aber …“ dazu einfallen, aber man kann das ja mal auf sich wirken lassen.

Daher hier der Link zu diesem Artikel: „Tugend der Zuversicht“ (SZ, 31.12.2014).

In diesem Sinne: ein gutes 2015!

Ein Gedanke zu „„Die Tugend der Zuversicht“

  1. A guads Nais!

    Na gut, dann Zuversicht: vielleicht war 2014 schon das Jahr von Peak Oil? ( http://www.resilience.org/stories/2014-12-31/the-peak-oil-crisis ). Dann sind wir auf dem Weg zur Lösung des Klimawandels schon ein kleines Stück vorangekommen. Das globale Wirtschaftswachstum nimmt auch schon ab, auch hier Besserung in Sicht, auf dem Weg in die Postwachstumsgesellschaft (die angesichts der Endlichkeit der Welt kommen wird, ob wir wollen oder nicht). Das Bevölkerungswachstum ist ein Problem, aber Peak Child ist aber schon erreicht, siehe Hans Rosling: https://www.youtube.com/watch?v=ezVk1ahRF78 .

    Was zu tun ist, ist, es besser zu machen, als im schlechtesten Fall. Es geht um den Übergang und wie wir ihn gestalten. Kommen wird er auf jeden Fall: wir können entscheiden, wann wir mit dem Wachstum aufhören und sogar einiges zurückbauen: mit dieser Entscheidung entscheiden wir auch, ob und wie viele Ressourcen uns und den anderen Spezies dann noch zum Leben zu Gebote stehen, siehe Living Planet Report 2014 des WWF: http://www.wwf.de/living-planet-report

    Es wird allerdings viel weniger sein, als wir jetzt haben, insbesondere, wenn es global gerecht und zivilisiert dabei zugehen sollte.

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