Wider die ökologische Depression – Vom Wissen zum Handeln (2)

Im Gespräch mit anderen Eltern über die Smartphonesucht der kids. Ich räume ein, dass ich es schon grundsätzlich verstehen könne, dass man in die virtuelle Welt flüchtet, wenn die reale Welt schon so bescheiden ist * (Anmerkung siehe unten). „Wieso bescheiden? Ist doch alles okay in der realen Welt!“, meinte der andere Vater.

Ja, ist es vielleicht schon, wenn man den irrsinnigen Rohstoffverbrauch durch unseren Konsum, das Verschwinden freier Flächen, die ansteigenden Temperaturen und das Artensterben gut ignorieren kann (und stattdessen den nächsten Urlaubsflug bucht). Die Entwicklungen vollziehen sich ja schleichend, sind immer noch kaum wahrzunehmen. Was wiederum auch damit zusammenhängt, dass wir vor lauter Sitzen am PC oder im Auto wohl auch kaum wahrnehmen können, was eigentlich so los ist.

Das Gebot der guten Laune durchbrechen

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Lutz Stallknecht / pixelio.de

Sind die Verdrängungsschranken durchbrochen, gerät man – ich z. B. – schnell in eine „ökologische Depression“, die hier im Blog wohl oft genug durchscheint, und aus der so leicht nicht rauszukommen ist. Daher stürze ich mich gerne auf neu erscheinende Bücher, in der Hoffnung, nach der ausführlichen Problemanalyse am Schluss doch noch auf neue, einfacher umzusetzende Lösungen zu stoßen (meist Fehlanzeige!). Weiterlesen